Geschichte

Frühere Marienschule in Soest, Sitz der SAMMLUNG SCHROTH Erbaut um 1900 und seit 2006 umgenutzt als Wohngebäude
Frühere Marienschule in Soest,
Sitz der SAMMLUNG SCHROTH
Erbaut um 1900 und seit 2006
umgenutzt als Wohngebäude

Wie bei den meisten Sammlungen, ist auch hier die Basis durch zunächst nur „dekorativen“ Kauf von kleineren Arbeiten gelegt worden. Unter „dekorativem“ Kauf wird der Erwerb von Arbeiten für die eigene Wohnraumgestaltung verstanden. Schon in den Siebziger Jahren wurden die ersten Arbeiten erworben. Es handelte sich damals um solche, die sich mit Themen wie geometrischen Analysen der Natur u.ä. befassten. Die Hinwendung zu den Konkreten begann mit dem Beginn der Entstehung der Sammlung. Dieser Start ist Ende der 1980er mit dem Erwerb der ersten, eigentlich nicht mehr in den privaten Räumen zusätzlich zu hängenden Arbeiten, gekennzeichnet.

Inzwischen besitzt die ständig wachsende Sammlung ein umfangreiches Konvolut an Arbeiten international bekannter Künstler, die derzeit ausschnittsweise sowohl in den privaten Räumen des Sammlers, als auch in thematisch abhängig temporär genutzten externen Spielstätten, gezeigt werden. Ziel ist es, im Umfeld von anderen kunstbezogenen Einrichtungen dauerhafte Räumlichkeiten zu finden oder zu errichten. Ein solcher Ort würden dann auch kuratierte Ausstellungen mit zusätzlichen Künstlern und Arbeiten ermöglichen, ja geradezu fordern und die Weiterentwicklung der Sammlung unterstützen.