Der Sammler

CJS zwischen Kunst
Carl-Jürgen Schroth
fotografiert von Michael Larßen

Carl-Jürgen Schroth war seit seiner Jugend bereits „kunstaffin“. Schulischer Kunstunterricht und konstruktives Arbeiten mit Papier in seiner Freizeit waren bereits Schwerpunkte in frühen Jahren. So wurde frühzeitig die Optik  für Konstruktion und Proportion geschult. Kein Wunder, dass es den späteren Sammler ins Maschinenbaustudium zog. Kurz nach dem Beginn seiner beruflichen und bald auch unternehmerischen Laufbahn gehörten, zusammen mit seiner Gattin, Besuche von Museen, Ausstellungen und Kunstmessen zur Freizeitgestaltung.

Ab dem Ende der Achtziger Jahre konzentrierte sich das Kunstinteresse auf Arbeiten der Konkreten und Post-Minimalen, dem Feld der „klassischen Moderne“ zuzuordnen. Nicht zuletzt im Dialog mit einem sehr engen Freund festigte sich die Ausrichtung der Sammlertätigkeit in dieser Zeit. Seit dem Wechsel 2007 ins Privatleben widmet sich Carl-Jürgen Schroth sehr intensiv der Ausweitung und Präsentation der Sammlung.

Kuratorische Aktivitäten im Zusammenhang mit der SAMMLUNG SCHROTH bereiten dem Sammler besondere Freude da damit die unmittelbare Beschäftigung mit einzelnen Arbeiten wieder in den Vordergrund rückt. Dem Sammler ist es ein wichtiges Anliegen, zu jeder seiner Arbeiten ein ganz persönliches Verhältnis zu erlangen, welches sich meist schon spontan bei der ersten Konfrontation mit dem Werk eines Künstlers zu entwickeln beginnt.