Konzept

Die SAMMLUNG SCHROTH beinhaltet eine Auswahl an Arbeiten aus dem Genre der konkreten und post-minimalen Kunst. Es werden Werke ab den Fünfziger Jahren gesammelt.

Dabei wird weniger eine strikte Systematik wie zum Beispiel die Beschränkung auf monochrome Arbeiten oder Op-Art eingehalten, vielmehr wird eine Ausrichtung an Themen bzw. Themengruppen vorgenommen. So befinden sich in der Sammlung Lichtinstallationen die auf naturwissenschaftlichen Analysen und/oder auf  mathematischen Regeln beruhen, aber auch Arbeiten die sich direkt oder im übertragenen Sinne mit dem Thema Raum auseinandersetzen.

Dieses gilt auch für die Arbeiten aus dem Bereich Skulpturen und Objekte. Eine weitere Gruppe ist konzeptionelle dem Thema Literatur und Druck, aber auch hier in gestalterisch reduzierter Form, zuzuordnen.

Es ist das Anliegen der Sammlung analytisches Betrachten unter Einbringung des Betrachters Fantasie zu „provozieren“, aber auch durch die Beschäftigung mit den Exponaten Freude an der Ästhetik miteinander gezeigter Arbeiten zu generieren.

Hervorzuheben ist, dass solche Arbeiten in die Sammlung aufgenommen werden, inmitten deren der Sammler auch leben möchte. Zu fast jeder erworbenen Arbeit gibt es eine kleine, spannende, hin und wieder auch größere Geschichte des Findens, der Freude darüber, treffen mit dem/der Künstler/in, teilweise auch zu Gesprächen über konzeptionelle Entwicklung von Auftragsarbeiten und des endgültigen Erwerbs.